Pinguine und Steine
Wie bereits angekuendigt, waren wir gestern noch bei den blauen Pinguinen. Wir haben im Rahmen einer (natuerlich eher touristischen Schau) doch tatsaechlich ziemlich viele der Gesellen im Frack aus dem Wasser, ueber einen Berg (nun fuer uns ist es eher ein kleiner Huegel, fuer die nur 30cm grossen Pinguine wohl eher ein riesiger Berg) und dann ueber die Wiese zu ihren Nistboxen watscheln sehen. Da die Pinguine gerade ziemlich viel fressen, weil sie bald ihr Federkleid wechseln und in dieser Zeit dann nichts zu sich nehmen, haben einige der Pinguine etwas laenger gebraucht um den Berg hinaufzukommen und haben sich daher auch ziemlich lang zur Schau gestellt - sehr nett anzuschauen. Man muss sich vorstellen, diese Tiere schwimmen jeden Tag vor der Morgendaemmerung raus ins Meer (bei nur 12 Grad Wassertemperatur) und bleiben dort ca. 15 Stunden und kommen dann am Abend nach Einbruch der Dunkelheit wieder zurueck.
Heute haben wir dann noch eine Tagestour angehaengt, bei der man ein paar der Pinguine in ihren Nestern hocken sieht. Sehr putzig diese blauen Gesellen (obwohl das blau bei den Lichtbedingungen - eher dunkel, weil sie etwas lichtscheu sind, eher wie schwarz wirkt).
Heute haben wir auch einen Ausflug zu den beruehmten Moeraki-Bouldern gemacht. Das sind grosse (ca. 2m Durchmesser) Kugeln die am Strand von Moeraki liegen. Die entstehen - ihr werdet es kaum glauben - aus einem einzigen Sandkorn. Um dieses eine Sandkorn sammelt sich dann in vielen Jahren Kalzium (man muss sich das wie bei einer Perle vorstellen). Das ganze grosse Ding liegt in einer hohen Wand hinter dem Strand. Durch Regen wird es rausgewaschen und purzelt dann irgendwann auf den Strand. Dort tut dann das Salzwasser seinen Teil und irgendwann zerfaellt die grosse Kugel wieder. Diese Dinger liegen also einfach am Strand und sind ungemein fotogen. Das finden leider nicht nur Gabi und ich, sondern auch einige andere Leute (obwohl ich sagen muss, dass ich es mir wesentlich aerger vorgestellt haette). Wenn die Dinger sich schon so zum Fotografieren anbieten, dann muss ich natuerlich auf meine Kamera zuecken. Und auch Gabi war ein williges Fotosubjekt und ist fleissig auf den Bouldern herumgehuepft (Fotos folgen in der naechsten Fotoschau). Mehr Infos dazu in Wikipedia.
Zum Abschluss des heutigen Tages haben wir dann noch die Yelloweyed-Peguins besucht. Von denen gibt es weltweit nur mehr 2000 Stueck und wir haben immerhin 2 davon gesehen - nach Adam Riese also ganze 0,1 Prozent. Da wir sie nur von sehr weit oben gesehen haben kann ich ueber die Groesse nicht viel sagen, aber sie sind auf jeden Fall groesser als ihre blauen Verwandten. Einen haben wir aus dem Wasser watscheln sehen und einen zweiten haben wir dann unglaublicherweise in ca. 15m Hoehe mitten in der Wand im Gebuesch sitzen sehen. Man fragt sich wirklich wie der dahin gekommen ist. Der hat ja nicht einmal irgendeine Art von Haenden/Fingern mit denen er sich festklammern koennte. Vielleicht erfahren wir es noch, denn wir werden sie hoechstwahrscheinlich ein Stueck weiter suedlich noch einmal sehen.
Morgen geht es auf nach Dunedin, nach Gabis Reisefuehrer, die schoenste Stadt von Neuseeland - wir werden sehen und berichten.
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Es freut uns dass es euch so gut geht und ihr so viele Sachen zu sehen bekommt. Die Tante Brigitte ist auch ganz begeistert von eure Schreiberei. Nur so weiter !!!
Wir sind jetzt am Weg zur Hautärztin-nur Kontrolle.
Grüße aus der Waldegghofg.
diese tollen Wikipedia sehen sicher mit Euch als Zusatzmotiv gut aus
Freue mich schon auf die schoenste Stadt von Neuseeland - Euch beiden weiterhin alles Gute
Bin wirklich auf die nächsten Fotos gespannt wie ein Flitzebogen, und freu mich schon drauf. Weiterhin noch alles gute.
lg. Speter
kann ich mir echt toll vorstellen, pinguine in freier natur zu sehen, freu mich schon echt auf die fotos.
wäre doch ein nettes haustier, könnts ja einen mitnehmen *gg* - gabi, deine katzen würden sich sicher freuen, und das schlafplatzerl ist dann im kühlschrank *gg*
lg pauli