Nun kommt die allerletzte Fotoschau

Es ist vollbracht. Nach langen Tagen und Nächten konnte ich  die Anzahl der Fotos von 5871 auf 2028 reduzieren. Nachdem ich keine Zeit mehr habe, sie noch weiter auszusortieren, dürft ihr sie alle anschauen ;-)  (Um die Fotos anzuschauen müsst ihr einen Flashplayer installiert haben.)

Hier noch ein kurzer Statistiknachtrag:

Wir haben in 47 Tagen in Neuseeland (der Rest war Flugzeit) ca. 4.700km zurückgelegt. 3681 davon waren wir mit unserem Querci unterwegs.

An 26 verschiedenen Orten haben wir übernachtet. Wir waren höchstens 3 Nächte an einem Ort.

Den höchsten Punkt unserer Reise erreichten wir auf der Nordinsel beim Tongarirocrossing. Den tiefsten Punkt haben wir öfter erreicht - trotz “just another beach”, waren wir oft am Strand ;-)

Für unsere Fortbewegung haben wir Flugzeug, Zug, Autobus, Auto, Fähre, , Motorboote, Segelboot, Seilbahn und natürlich unsere Füße verwendet.

Nun wollt ihr aber sicher wissen wo es die Fotos gibt, oder? Hier sind sie: http://www.wissensquiz.at/nzl2008/index.html

 Viel Spaß damit!

 

 

Daheim

Diesen Beitrag schreibe ich, außer für mich (ich habe heute Vormittag das komplette Blog noch einmal gelesen, damit ich weiß, was ich die letzten 7 Wochen so erlebt habe ;-), für all jene, die entweder aus purer Gewohnheit der letzten 7 Wochen ohne Nachdenken hier hergeklickt haben oder jene, die wissend, daß sie gerade unvernünftig sind aber von ihrer Sucht nicht lassen können, vage gehofft haben, daß sie sich vielleicht getäuscht haben und es hier doch weitergeht. Ich wollte Euch nicht zu schnell entwöhnen, aber ich warne Euch: Es ist tatsächlich aus. Ich bin wieder in Wien, wir sind wieder zu Hause.

Meine Rucksäcke sind ausgepackt und verstaut für die nächste Reise, die Etiketten abgenommen und in den Mistsack geworfen: “Emirates Long Transfer Via DXB”, “Emirates To VIE Vienna EK 0127/11 Via DXB Dubai EK 0413, Strichcode, Strichcode” und ein Namensschild von STA Travel mit einer Kontaktadresse “There: City Garden Lodge, 25 St. Georges Bay Rd., Parnell, Auckland”, wo wir dann gar nicht übernachtet haben. Zwei Waschmaschinen sind gewaschen, die Wäsche hängt, darunter meine zwei neuen T-Shirts: Aoraki Mount Cook und “the earth has music for those who listen - new zealand”, ein Zitat von Shakespeare, wie ich gerade festgestellt habe. Der wußte ja direkt, wovon er schreibt, der alte William!

Auf meinem Couchtisch liegt all das, was ich eingekauft und mitgebracht habe; ich wußte ja gar nicht mehr, was da alles meinen Rucksack so schwer gemacht hat, außer meine Steine, besonders mein wunderschönes Dinosaurierei. Ich bin ja so froh, daß ich mir das angetan habe, das Schleppen und das Zittern bei der Security: Ich hab’s heute schon mehrmals in der Hand gehabt, und, was soll ich sagen, there’s music in this stone, too, ich kann sie hören, wenn ich den Stein in meiner Hand wiege!

Sehr seltsam war es gestern, mich nach dem Duschen wieder anzuziehen und zu überlegen, was ich mir anziehe. Ich meine, so richtig zu überlegen, mit Auswahl und so. In Neuseeland war die Überlegung einfach: an durchschnittlichen Tagen die leichte lange Hose. An warmen Tagen, die Short. An kalten Tagen die Jeans. Dazu das aktuelle T-Shirt, so lange, bis es den morgendlichen Schnüffeltest nicht mehr bestand. Dann das nächste T-Shirt, das ich beim Griff in den Rucksack erwischte. Wenn’s kälter war, noch zusätzlich den Pullover. Fertig. Auf einmal stelle ich mich wieder vor den Spiegel und überlege, ob mir die Zusammenstellung gefällt. Seltsam …

Als ich fertig angezogen war, fühlte ich mich um die Körpermitte herum so ungewohnt leicht. Dann fiel mir auf: Ich tragen kein Bauchtascherl, und ich muß es auch nicht tragen! Darauf hatte ich mich ja sogar schon wieder gefreut, aber nicht damit gerechnet, daß sich das so ungewohnt anfühlt, daß ich mehrmals erst nachdenken muß, ob ich alles habe. Auch heute wieder der überraschte Kontrollgriff zum Bauch, bis mir dämmerte: Nicht nötig, ich bin auch ohne Bauchtascherl komplett!

Jetzt beim Tippen stelle ich fest, daß ich mich auch schon ziemlich an die englische Tastatur gewöhnt hatte: Jedes z ist zunächst ein y, jeder Strichpunkt ein ö, jeder Doppelpunkt ein Ö. Dafür fehltem diesem Text anfangs die Umlaute und scharfen s, bis ich durch ein Doppel- oder Strichpunkt-ö auf sie gestoßen bin, dann habe ich sie nachträglich eingefügt. Beim Tippen sprangen mehrmals meine zwei Kätzchen, naja, sagen wir: meine zwei ausgefressenen Kater, auf meinen Schoß: Die zwei haben mir also sehr schnell verziehen, daß ich sie so lange alleine gelassen habe. Aber sie wurden ja liebevollst versorgt. Ich hatte heute das Vergnügen, eine Art Katzen-Betreuungsblog nachlesen zu können, die schriftliche Kommunikation der drei Katzensitterinnen nämlich. War sehr amüsant und hat mir bestätigt, wovon ich ohnehin überzeugt war, daß es meinen zwei Katzen nämlich auch ohne mich sehr gut ging. Trotzdem holten sie sich gestern und heute ausgiebigst die Zwischendurch-Streicheleinheiten, die ihnen in den letzten Wochen gefehlt haben.

Die zwei haben sich auch ziemlich gefreut, als ich heute nacht um 1:59 aufwachte und die nächsten Stunden eher schlaflos im Bett lag, denn so waren sogar nächtliche Streicheleinheiten drin! Dabei hatte ich gestern abend bis 19:57 durchgehalten, da wäre theoretisch schon dringewesen, daß ich zumindest bis 4 oder 5 durchschlafe, aber wahrscheinlich stand mein Körper dann schon auf dem Standpunkt, daß es zumindest Zeit für einen 45-Minuten Walk wäre. Nach diesen über 30 Stunden ständigen Sitzens. Habe ich aber verweigert und es doch bis 7:55 geschafft, liegenzubleiben und immer wieder zu dösen. Dafür fände ich es jetzt gerade äußerst nett, mich ins Bett zu legen, und um das zu verhindern, werde ich mich jetzt aus dem Haus begeben.

Ich muß schließlich auch noch ein wenig einkaufen, hier herrscht natürlich gähnende Leere bei meinen Vorraten, und mich auch langsam wieder an den Gedanken gewöhnen, zur Arbeit zu gehen. Ich dachte, ich gebe mir von selbiger heute einmal eine homöopathische Dosis von einem Stündchen oder so und steigere diese Woche langsam, bis ich es nächste Woche wieder so richtig angehe.

Das war’s dann aber jetzt wirklich so ziemlich in diesem Blog. Es wird bestimmt irgendwann, nachdem Karin ihre mehreren 1000 Fotos gesichtet hat, eine Foto-Seite geben, die werden wir dann auch hier verlinken. Ansonsten wird es jetzt Zeit, daß wir uns alle von dieser Seite entwöhnen. Wenn es Euch tröstet, nicht nur Euch wird etwas fehlen, wenn Ihr hier nichts mehr zu lesen kriegt, auch mir, wenn ich nicht mehr lockig-flocker dahinblubbern kann. Ich habe mir schon überlegt, mir die Seite www.geblubber.at zu sichern und dort weiter frisch-fröhlich draufloszuschreiben über alles und nichts. ;-) Aber andererseits, jetzt kann ich Euch ja wieder persönlich mit G’schichtln, die die Welt nicht braucht, versorgen.

Dubai

So, bis hierher haben wir’s einmal geschafft. 21 Stunden liegen hinter uns, noch 8 Stunden, davon 6 Stunden Flug vor uns.

Uns kommt vor, unser Flieger war bequemer als die Flieger beim Hinflug. D.h., nein, nicht ganz, Karin sieht das ein bisschen anders: Wir hatten mehr Platz fuer die Beine und Fuesse, denn die Reihenabstaende scheinen groesser gewesen zu sein, dafuer hat Karin das Gefuehl, dass die Sitze hoeher waren, so dass sie mit ihren Stummelbeinen nicht auf den Boden kam. Autsch, jetzt hat sie mir gerade einen Knuff versetzt! Naja, auf jeden Fall waere mir das nicht aufgefallen, da ich ja diese wunderbar eleganten, langen Beine habe, und ich konnte sie diesmal eindeutig besser verstauen. Und das, obwohl ich unter dem Sitz vor mir mein Dinosaurierei verstaut hatte.

Ja, ich habe es wirklich mitgenommen, und das war eigentlich das Spannendste dieser Reise: Bei jeder Sicherheitskontrolle das Bangen: Kommen wir durch? Es begann ja eigentlich schon beim Einchecken in Christchurch, als wir beobachteten, das die Dame, zu der wir auch genau kamen, bei denen vor uns ihr gesamtes Gepaeck inklusive Handgepaeck gewogen hat. *schluck* Bei uns wog sie allerdings nur einmal meinen Rucksack - 20,1 kg. Daraufhin wollte sie Karins Rucksack auch dazu, und in Summe hatten wir 39,8, dann war sie gottseidank zufrieden. Ich glaube, sie schaute sich meine Figur an und dachte sich, na gut, in Summe sind sie unter 40, und die Dame wiegt eh rund 20 kg weniger als bei ihrer Groesse noch normal waere, da brauche ich das Handgepaeck nicht zu wiegen. Ausserdem, was soll sie da schon drinnen haben.

Ich meine, wer kommt auch auf die Idee einen Stein mitzuschleppen? Ausser mir. Das war ja so: Als ich dieses Ei gefunden hatte und liebevoll im Arm hielt, meinte Karin sofort: naja, den kannst Du nicht mitnehmen. Und, die die mich kennen, wissen ja, was ein “das kannst Du nicht” bei mir gleich einmal hervorruft: Widerrede! Wenn ich etwas nicht kann, dann will ich es justament - sogesehen ist Karin Schuld, dass ich diesen Stein, von dem ich keinen blassen Schimmer habe, was ich damit mache, im Handgepaeck mit mir rumschleppe.

Auf jeden Fall: Sicherheitskontrolle Christchurch. Als ich meinen Rucksack nach dem Roentgen wieder nehmen wollte, tat einer der Sicherheitswacheln gleich die Hand drauf. Darauf ich, entwaffnend laechelnd: “Oh yes, it’s my stone, isn’t it?” Daraufhin nimmt er meinen Rucksack abwiegend in die Hand, aechzt, und meint “You are serious, it is really a stone, isn’t it!” Ich erklaere ihm, dass das ein perfektes Dinosaurierei ist und will ihn ihm zeigen, darauf meint er, das passt schon, ich soll ihn halt zu meinen Fuessen hinlegen.

Als ich meinen Rucksack geschultert hatte und nach Karin Ausschau hielt, war die gerade bei einer besonders speziellen Sicherheitskontrolle. Auweh, dachte ich mir, was hat die denn ausgefressen? Also, es war nur eine zufaellige Spezial-Sicherheitskontrolle. Jeder x. Reisende wurde zufaellig dafuer ausgewaehlt, und Karin hatte gewonnen. Karin wurde einer besonders sorgfaeltigen Leibesvisitation unterzogen, ihre Uhr, die sie an der Guertelschnalle befestigt traegt, entdeckt und begutachtet, und danach ihr Rucksack geoeffnet und mit einem praeparierten Streifen abgestrichen, der dann in ein Geraet gesteckt wurde, und irgendwie haette das Sprengstoff in Karins Rucksack entdecken koennen. Gottseidank reist sie diesmal ohne selbigen, so dass sie danach freundlichst verabschiedet wurde, und wir durften weiter.

In Sydney dann mussten wir wieder durch die Sicherheitskontrolle - eigentlich idiotisch: Wir kommen aus einem Flugzeug und muessen sofort durch die Sicherheitskontrolle, um in den Transit-Bereich zu duerfen. Auf jeden Fall blinkte da das Roentgen bei meinem Rucksack wie wild: ich habe das Ei auch gesehen, es sah wirklich gefaehrlich aus, ein schwarzer, undurchdringlicher, eifoermiger Brocken. Ein eindeutig nicht amuesierter Sicherheitsmaxl wollte den Stein sehen, war immun gegen meinen Charme (dieser war deutlich juenger als der davor, hmm …) begutachtete ihn mit Stirnrunzeln, zeigte ihn noch einem Kollegen, und ging dann zum Telefon um abzuklaeren, ob der mitduerfe. Er durfte, und ich konnte ihn wieder in meinen Rucksack packen.

Hier in Dubai dann liess ich den Stein gleich heraussen, und hier ging mir im Vorhinein wirklich ordentlich die Muff’n, denn ich war mir nicht sicher, inwieweit Dubaianische (?) Sicherheitsleute ueberhaupt Humor haben (duerfen). Ich legte den Stein also gleich offen sichtbar in eine der Wannen fuer das Kleinzeugs, und seltsamerweise interessierte sich kein Schwein fuer meinen Stein. Kein Kommentar, kein zweiter Blick, keine Fragen, ich konnte ihn einfach nehmen, wieder in meine Jacke rollen, und nun ruht er wieder in meinem Rucksack.

Nun also noch zu unseren Fluegen: Wir hatten wieder herausragendes Inflight-Entertainment. Wieder das System, wo jeder voellig unabhaengig von allen anderen aus ueber 100 Filmen waehlen kann, anfangen, unterbrechen und stoppen, vorspulen, zurueckspulen, ganz nach Lust und Laune. Ich konnte mir “Die oberen Zehntausend” (High Society) sogar auf deutsch anschauen (und fast mitspielen, es ist ueber 20 Jahre her, dass ich den Film gesehen habe, und trotzdem wusste ich stellenweise noch genau, in welchem Singsang Grace Kelly jetzt sprechen wird!), Karin gab sich Enchanted, auch auf deutsch, insgesamt haben wir je 3 Filme gesehen, wieder hervorragend gespeist: nur 1 x war ich leicht grantig, weil die Essens-Trays genau nach Karin ausgegangen waren, sie schmatzte schon vor sich hin, und mir knurrte der Magen. Karin erinnert mich gerade, dass sie mir sogar ihren Salat angeboten hat, stimmt. Aber ein hungriges Schwein neigt ja tendenziell eher zum Grant (duedeldue), und da Karin wagte, in diesem Augenblick zu laecheln (!) erntete sie ein eher bissiges “nein”, samt einer Litanei ueber die Unfaehigkeit von Flugbegleitern, denen in Reihe 37 das Essen ausgeht, als ob sie das erste Mal draufkommen, dass ihr Flugzeug 45 Reihen hat. Ist ja wahr!

Hier in Dubai ist - wieder einmal - High Life! Das war ja schon beim Hinflug so: Da waren wir um 23:45 Ortszeit gelandet und um 2:45 weitergeflogen, und der Flughafen war bummvoll gewesen, alles offen, ueberall lagen schlafende Menschen auf den Sitzen, am Boden, alle Sitze waren voll, und wir hatten mit Ach und Krach 1 1/2 Sitze ergattert. Jetzt sind wir um 5:00 Ortszeit gelandet, um 9:10 geht es weiter, und das Bild aehnelt dem vom Hinflug ziemlich exakt. Ich glaube, diesen Flughafen haette man nie fuer sich alleine.

So, noch ziemlich genau 2 Stunden bis zum Flug. Unsere letzten US-Dollar haben wir schon ausgegeben: 16 Dollar fuer einen Cappucino, einen Kakao und einen Orangensaft, 20 Dollar hatte ich fuer den Rueckflug aufgehoben, wir werden jetzt schauen gehen, was wir um 4 Dollar noch kriegen.

Oder ob wir huebsche Souvenirs von Dubai finden, wir haben ja noch fast nichts gekauft …

Also, der letzte Abschnitt kann beginnen, ich hoffe, dass wir den auch noch gut hinter uns bringen. Auch Karin meint, sie haette nichts mehr zu sagen, das war’s dann wohl wirklich von unterwegs. Bis bald, alle miteinander!

Gemeinsamer, wirrer Eintrag

Fudge, Fudge und noch viel mehr Fudge befindet sich in unseren Rucksaecken. Doch was ist, wenn wir unterwegs im Flugzeug auf dem Weg nach Hause auf einmal Hunger kriegen? Dann sind alle unsere Vorraete nicht verfuegbar. Woher kommt all dieses sinnlose Geschreibsel? Gabi stoert hier, sagt Karin, doch es muss weitergehen.

Kennt sich irgendwer hier nosh aus? Die Antwort steht im naechsten Satz. Wir schreiben diesen Beitrag gemeinsam, wobei jede von uns drei Worte beitraegt. Ihr duerft versuchen, herauszufinden wer angefangen hat. Soll ich, nein ich, noch ein besonders schwieriges Raetsel stellen? Die Herausforderung ist, mit diesem sinnlosen Geschreibsel trotzdem irgendetwas Sinnvolles auszusagen. Bei nur drei Worten, um die es hier maximal gehen kann, ist es sehr schwierig, einen Gedanken, meinen Gedanken, zu vollenden. Denn die jeweils andere hat ihre eigenen Gedanken. Bei nur mehr wenig Zeit machen wir nun Schluss. In 5 Minuten gehen wir an Bord unseres Fliegers

Kommt hier noch etwas?

Vorbereitet haben wir nichts mehr, aber wir wissen es nicht.

Am Flughafen werden wir etwa 2 Stunden vor Abflug sein, keine Ahnung, was es dort gibt und was wir tun.

Wir haben ueber 4 Stunden Aufenthalt in Dubai, und wir wissen, dass es dort Gratis-Internet gibt. Ob uns nach internetten ist, ob wir es ergattern, das wissen wir alles nicht.

Schauen schadet also nichts - Hoffnung gibt es immer. Und jetzt muss ich wirklich weg, Karin steht schon leicht fuchtig neben mir ;-)

Herausragende und bemerkenswerte Unterkuenfte

Grundsaetzlich haben wir, von ganz wenigen Unterkuenften abgesehen, uns fast ueberall wohlgefuehlt. Unsere spontane Reaktion beim Ankommen war zuallermeist ein freudiges “ja, schoen”; genaugenommen glaube ich, dass wir uns bei maximal 5 Unterkuenften ein wenig resigniert in ein “naja, fuer eine Nacht ist’s ok” gefluechtet haben, und die zwei schlimnmsten davon habt Ihr ja bereits kennengelernt.

Ein Glueck hatten wir auch insoferne, als die Unterkunfts-Highlights unserer Reise erst im spaeteren Verlauf unserer Reise auftauchten; so erging es uns also die ganze Reise so, dass wir immer wieder in eine Unterkunft kamen, wo uns irgendein Detail Riesen-Freude machte. Es waren naemlich ganz oft nur Details, oder ein Faktor, der herausragte, die uns fuer eine Unterkunft eingenommen haben.

Z.B. dieser Backpacker hier, der Vagabond BP in Christchurch. Da war es die Tatsache, dass es sich um ein eher verwinkeltes Holzhaus handelte, eher klein und familiaer, eben sogar mit dem “ehrlichen Internet”, und das in einer Stadt, wo man oft eher grosse, unpersoenliche BP findet. Deswegen hatten wir gleich, als wir vor ueber 5 Wochen eine Nacht hier verbrachten, auch die letzte Nacht fuer hier gebucht. Jetzt meinen wir schon, naja, so besonders ist er gar nicht, aber fuer eine Stadt durchaus ok. Was hier noch erwaehnenswert ist: Jeden Tag um 8 Uhr Frueh werden zwei frischgebackene Laibe Brot in der Kueche deponiert - zur freien Entnahme. Brauche ich eh nicht zu erwaehnen, dass um 8:15 alles ratzfatz weg ist, oder?

In Oamaru uebernachteten wir im Chillawhile BP, doch wir nennen ihn im Gespraech immer “bei Kelly”. Ein historisches Haus sogar (18irgendwas), und das Besondere war die Tatsache, dass die Inhaberin, eben Kelly, nicht nur auch dort wohnte, sondern wirklich mit ihren Gaesten dort wohnte. Da gab es eigentlich keinen Bereich, der privat wirkte oder gar als solcher gekennzeichnet war: Sie hatte, mit ihrer etwa 4-jaehrigen Tochter, das Zimmer mit der Nummer 5, welches gleichzeitig das Office war, wenn sie unterwegs war, haengte sie eine Tafel an die Tuer, sonst klopfte man einfach an. Als wir ankamen, stellte sie sich und ihre Tochter mit Namen vor, nahm sich ausfuehrlich Zeit uns Tips zu geben, was wir uns alles anschauen sollten, und zwar durch ihre grosse Leidenschaft, die Kunst gepraegt: Das Geburtshaus von der Autorin sowieso, die Halbinsel, auf der jene Autorin in einem Heim fuer Geisteskranke lebte, die Gallerie, in der Scott arbeitet, der ihrer Meinung nach am schoensten von allen schnitzt, etc. Und das Haus war nicht nur Backpacker, sondern auch Gallerie: Sogar im Badezimmer stand noch irgendein Kunstwerk aus Metall rum, in unserem Zimmer sowieso. Schluessel zu den Zimmern gab’s keine; um in unser Zimmer zu gelangen, mussten wir durch das “Cinema” durch, in dem jeden Abend ein Film an die Wand geworfen wurde, und da luemmelten dann 10 - 20 Personen im ganzen Raum rum. Kelly machte dann auch schonmal Popcorn fuer alle und ging davor durch’s ganze Haus, dass sie jetzt in Kuerze anfangen wuerde. Es gab dann noch 3 weitere Gemeinschaftsraeume, mit Klavier und - intelligenten! - Buechern, Luemmelsofas und -poelstern und: 2 internet-faehige Computer mit gratis Internet, samt der Information: The internet is free because it should be.

Also sehr kuenstlerisch-alternativ, ihr Lebensstil eben, den sie in allem ausdrueckte. Dafuer vielleicht nicht 100-%ig sauber, fuer meine Beduerfnisse reichte es zwar, aber eine Deutsche, die sich allerdings fuer einige Wochen dort einquartiert hatte, mokierte sich darueber, dass Kelly eben nicht dahinter war, ob jetzt wirklich jeder sein Geschirr abwusch oder nicht.

In Owaka stiessen wir erstmalig auf ein Self-Check-In: Wir hatten angerufen und ein Zimmer reserviert, da hatte er Karin am Telefon beschrieben, welches Zimmer es sei, und als wir ankamen stand da die Tafel, auf der sinngemaess stand: “Hallo, komm herein und schau Dich um. Auf den Tueren steht, welches Zimmer frei ist. Wenn Dir ein freies gefaellt, markiere das Zimmer als belegt, ich komme dann irgendwann am Abend vorbei und schaue, ob alles in Ordnung ist.” Unser Zimmer war als belegt markiert, ausserdem noch genau ein weiteres, und am Abend kam Brian auf einen Schwatz und kassieren. Das Highlight im Zimmer waren die Heizdecken - die wir am ersten Abend auch verwendeten.

In Invercargill das Southern Comfort gefiel uns auch, weil es gemuetlich verwinkelt war; Ueberall standen Vasen mit Lilien, das ganze Haus duftete danach. Vorne ein schoener Garten, hinten ein gemuetlicher Garten, der Name “Comfort” war Programm - ob drinnen oder draussen, ueberall konnte man es sich gemuetlich machen. Ausserdem stiessen wir erstmalig auf einen Geschirrspueler! Notiz darueber: “Du hast Urlaub, Du brauchst nicht abzuwaschen!” Nett auch das Handling des Internets: Honesty-System, und die erste halbe Stunde gratis, denn E-Mail-Kontakt mit daheim gehoert zu den Grundbeduerfnissen. Der zweite Geschirrspueler ist hier im Vagabond - der ist uns erst diesmal aufgefallen, beim ersten Mal noch nicht, aber da hatten wir auch noch nicht wirklich gekocht.

Southern Comfort gefiel uns so gut, dass wir fuer nach Stewart Island auch reservierten, doch da quartierte uns der Inhaber, Willie, stattdessen in seinem Privathaus ein, wo er auch 3 Zimmer zu vergeben hatte. Wie anders seine Einstellung zu der von Joey: Es gab zwar, zusaetzlich zum allgemeinen Wohnzimmer, ein als privat gekennzeichnetes Wohnzimmer, aber am 2. Abend beim Abendessen und am letzten Morgen beim Fruehstueck sass er mit uns in der Kueche und plauderte mit uns. Unser Zimmer war sein Buero, am ersten Morgen wollte er um 9 Uhr mit seiner Tochter telefonieren, die gerade in Irland lebt, und weil wir bei 9 Uhr ein wenig ungluecklich dreinsahen, verschob er das Gespraech auf 9:30. Es war zwar einerseits ein wenig unangenehm, um 9:30 fix und fertig sein zu muessen, also kein Zimmer zu haben, das wirklich unseres war, obwohl wir ein Twin bezahlt hatten, aber die Entschaedigung dafuer war, dass wir jederzeit einen Privatcomputer zur Verfuegung hatten (natuerlich nach Rueckfrage, ob das ok ginge). Bei Willie hatten wir das Gefuehl, dass er es durchaus geniesst, dass er Menschen im Haus hat, mit denen er tratschen kann, aber nicht muss.

In Manapouri waren wir in einem Holiday Park und hatten wieder eine Cabin gemietet, und dieses Huetterl war so liebevoll eingerichtet, Karin hat bereits ein Foto davon gepostet, wir haben uns in das Huetterl sofort spontan verliebt. Davor hatten wir, nach unseren Erfahrungen im Glentanner Holiday Park, ein wenig Bedenken, weil wir dort zwei Naechte gebucht hatten, aber kaum waren wir eingezogen, sassen wir schon begeistert auf unserer Couch und jubelten: Joeh, und wir haben zwei Naechte hier in unserem Chalet!

In Wanaka uebernachteten wir in der Purple Cow, und dieser wirklich grosse Backpacker, ich glaube, ueber 100 Betten, hat in jeder Hinsicht ueberzeugt. Schoene Zimmer, die erste Nacht hatten wir ein 4-er Share, weil kein Doppel mehr freigewesen war, die zweite Nacht ein Doppelzimmer, beide mit eigenem Bad, obwohl wir kein Ensuite-Zimmer gebucht (und auch nicht bezahlt) hatten. Ensuite steht fuer eigenes Badezimmer, normalerweise heisst es immer mitbenutzen - nicht in der Purple Cow. Die Kueche, der Aufenthaltsraum, alles top und praktisch eingerichtet und ausgestattet, dazu noch auffallend sauber und gepflegt. Es gab einen Fernsehraum, jeden Tag um 19:30 wurde ein Film per Beamer an die Wand geworfen, also quasi 1 x taeglich Kino. Die Lage des BP auch wunderschoen: Theoretisch nur 3. Reihe vom See, aber alle Parzellen davor unverbaute Wiese, somit Fruehstueck mit weitem Blick ueber den See. Das Motto “Purple Cow” war in einigen Details wie z.B violetten Badetuechern umgesetzt. Die Rezeption super hilfsbereit: Obwohl der BP selbst Internet hatte, empfahl sie uns, lieber in ein bestimmtes Internet-Cafe zu gehen, weil es dort schneller und billiger sei. Wurde von uns im BBH-Bewertungsbogen (Ihr erinnert Euch? Die %-Bewertungen? Wir waren am Stichtag in einem BBH-Backpacker und nahmen daher an der heurigen Umfrage teil) mit der Hoechstnote 10 bewertet.

Bemerkenswert war fuer mich dann noch der Manager des Backpackers in Haast, der ihn aeusserst, na, nennen wir’s einmal, resch fuehrte. Kuechenschluss war um 22 Uhr, und um 5 nach, als noch eine Japanerin zu kochen begonnen hatte, rauschte er in die Kueche, meinte: “Ist das zu viel verlangt? Ich habe es Dir gesagt, gleich, als Du eingecheckt hast. Es ist eine Frage der Ruecksichtnahme auf den Gast in Zimmer 1. Get rid of it!” und zwang sie, den gerade erst vor sich hinkoechelnden Reis wegzuraeumen. Ich fand seine Art zwar ein wenig unprofessionell (Vorwuerfe der Art “ich arbeite 16 Stunden am Tag, da schau Dir den Dreck an, ich muss das alles putzen!”, und er hatte die 10-Uhr-Regel auch nirgends stehen, wirklich nur beim Einchecken erwaehnt, und Karin z.B. hatte das gar nicht wahrgenommen), aber die Tatsache, dass er vehement einforderte, was er als Regel aufgestellt hatte, fand ich gut. Das haette ich mir oefters ‘mal gewunschen.

Der BP in Franz Josef war guter Durchschnitt, bot aber zwei Specials: Jeden Tag um 18 Uhr gab’s gratis Suppe, und jedes Zimmer hatte Fernsehapparat samt Videorekorder. Die Kassetten gab’s bei der Rezeption einfach zur freien Entnahme: “Heutzutage stielt niemand mehr VHS-Kassetten.”

Ueber die Jugendherberge Okarito habe ich alles gesagt, und das naechste Highlight, ebenfalls eine glatte 10, war der Old Church Backpacker bei Ross. Erstens die Lage: In the Middle of Nowhere, 16 km vom naechsten Ort entfernt, gleich neben einem Fluss. Hinten raus aus dem BP ging’s in einen grossen Garten, der direkt ins Flussufer und in die Wildnis ueberging. Die alte Kirche ein schoener Bau von aussen, innen liebevoll umgebaut, gemuetlicher Aufenthaltsraum mit offenem Feuer, Pool-Tisch, riesige Schallplattensammlung, kein Fernsehapparat = Riesen, riesen Plus! Der Manager, Frank, emegrierter Deutscher, stellte alle Gaeste einander vor, sorgte also dafuer, dass man von jedem, mit dem man das Haus in dieser Nacht teilte, zumindest schon einmal den Namen gehoert hatte. Er lebte auch vor Ort, war mittendrin, redete staendig und mit jedem. Damit entstand ein besonderes Gefuehl von “Wir, die wir heute hier wohnen” und eine Atmosphaere, in der wie von selbst kommuniziert wurde. Ausserdem war Frank staendig am Wischen, Raeumen, Feuermachen etc., alles wirkte gepflegt, sauber, heimelig. Und dann noch ein spielefreudiger Hund im Garten und ein junges, ebenfalls spielefreudiges Kaetzchen drinnen - sehr, sehr, sehr gemuetlich.

In Punakaiki bestand das Te Nikau Retreat aus mehreren Haeusern, den Lodges, die, jedes fuer sich, mitten im dichten Regenwald lagen und jeweils eigene Kueche und Aufenthaltsraum hatten. In jedem Haus um die 10 Personen, wieder kein TV, sprich sehr kommunikationsfoerdernd. Wir verbrachten einen verregneten Tag nahezu komplett in unserer Rata Lodge, und es war wirklich idyllisch, aus diesem Haeuschen in den dichten Regenwald zu schauen und sich zu freuen, dass wir da nicht rausmuessen.

Das Lodge-Prinzip begegnete uns dann noch einmal in Arthur’s Pass, auch dort kein Fernsehapparat, stattdessen ein Feuer, und gemeinsam vor’m Feuer sitzend kommt fast zwangslaeufig ein Gespraech in Gange. Erwaehnten wir schon, dass die Amerikanerin, die beide Naechte mit uns im Mountain House logierte, gerade von einem 4-monatigen Arbeits-Aufenthalt in der Antarktis zurueckgeommen war? War sehr interessant, da ein bisschen etwas darueber zu erfahren. Allerdings haette uns Jean wohl in jedem Backpacker angesprochen, sie war aeusserst kommunikativ, aber auf angenehme Weise. Aber das nur am Rande …

Und die letzte glatte 10 war das Global Village in Greymouth. Die Stadt Greymouth gibt ueberhaupt nichts her, aber der Backpacker selbst ist es meiner Meinung nach wert, dort einen Zwischenstop zu machen. Wieder ein groesserer Backpacker, rund 70 Betten, auch hier alles top gepflegt und sauber, und das Besondere war das Thema. Denn der gesamte Backpacker war afrikanisch angehaucht eingerichtet: afrikanische Kunst an allen Waenden, auch in jedem Zimmer. Farbenfroh, in orange, gelb mit Brauntoenen gehalten. Im Aufenthaltsraum eine Riesen Landkarte von Afrika, im Waschraum standen Waschbecken auf einem langen Tisch, ach, was rede ich lang, hier kriegt Ihr einen Eindruck, wenn Ihr einen wollt.

Ja, das waren also die Highlights. Worauf ich mich schon freue, wenn ich nicht mehr backpacke? Auf ein Badezimmer, in dem nur ich mich dusche und es daher trocken ist, wenn ich hinkomme, dass ich mein Toilett-Zeugs wo stehen habe und nicht immer mitschleppen muss, vor allem meinen Kontaktlinsen-Behaelter, der dann wieder trocknen kann und nicht immer nass wieder eingepackt werden muss, und: dass ich nicht immer mein Bauchtascherl mit den Wertgegenstaenden bei mir haben muss.

Fotoschau 10 - Leidenschaften

Gabi und ich haben auf dieser Reise verschiedene Leidenschaften entwickelt:

Farn 2 Farn 1 Farn 4 Farn 3 Ich glaube ich habe ich schon erwaehnt dass ich Farne gerne mag - besonders die eingerollten. Hier eine kleine Auswahl aus meiner Fotosammlung (es sind aber keine 127 wie Gabi behauptet).

Zaunfarn Und auch das sind Farne - hier in Form eines lebenden Zaunes.

Castle Hill 3 Ich mag Felsen die einfach so in der Landschaft stehen.

Castle Hill 2 Castle Hill 1 Gabi mag sie auch, aber bevorzugt, wenn man dann auch noch raufklettern kann.

Steine Kleinere Steine nimmt Gabi schon mal gerne mit nach Hause.

Dinosaurier-Ei Manchmal ist der kleinere Stein auch ein bisschen groesser. Da Gabi dieses Dinosauerierei unwiderstehlich findet, wird ihr Handgepaeck wohl ein bisschen schwerer ausfallen.

Muscheln Ich habe eine kleine Muschelsammlung angefangen. Das gehen ueber den Strand glich durchaus einer Turnuebung - rauf und runter, rauf und runter. Das Transportproblem hat sich durch Befuellung meiner Bergschuhe als schnell loesbar herausgestellt.

Tiere in jeglicher Form waren vor unseren Augen sowieso nicht sicher. Bei jedem Vogerl, das auf irgendeinem Ast gesessen ist und vor sich hingesungen hat, sind wir begeistert stehengeblieben.

Delfin 3 Delfin 2 Delfin 1 So ist es nicht weiter verwunderlich, dass wir uns auch beide fuer die Hektordelphine begeistern konnten. Diese sind die kleinsten Delphine der Welt (obwohl ich sie gar nicht so klein fand). Sie sind direkt neben dem Boot und unten drunter, am liebsten aber, bei voller Fahrt, direkt vor dem Bug, geschwommen und hin und wieder sogar gesprungen.

Fotoschau 9 - Ansichten und Aussichten

Die Anstrengung von Wanderungen zahlt sich durchaus aus:

Avalanche Peak 1 Avalanche Peak 2 Der anstrengende Aufstieg auf den Avalanche Peak wurde mich einer durchaus netten Aussicht belohnt.

 Stiegen Bei diesem Anstieg kamen uns vor wie Indiana Jones auf der Suche nach irgendeinem alten Tempel.

Mount Aoraki Und gefunden haben wir … den Mount Aoraki/Mount Cook. Diesmal von der anderen Seite. Nun haben wir ihn doch noch ganz gesehen. Als wir ganz nah dran waren, haben wir den unteren Teil gesehen und nun also auch noch die Spitze.

Devils Punchbowl Um diesen Wasserfall (Devils Punchbowl) zu sehen mussten wir 322 Stufen (in jede Richtung) ueberwinden. Aber es hat sich wirklich ausgezahlt.

Bealy Spur 2 Bealy Spur 1 Fluesse in Neuseeland bekommen richtig viel Platz (bzw. sie nehmen sich ihn). Die Aussicht von unserer letzten Wanderung in Arthurs Pass.

Rakaia Gorge 3 Rakaia Gorge 2 Rakaia Gorge 1 Das waren die Ausblicke auf unserer allerletzten Wanderung durch die Rakaio Gorge. Wir konnten uns an dem blauen gewundenen Wasser mit den Schotterbaenken kaum sattsehen.

Peters Pool Manchmal geht es auch ohne Anstrengung. Der Weg zu dieser Ansicht fuehrte ca. 10 Minuten nur eben dahin und man haette es auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl geschafft.

Berge Und hin und wieder geht es auch ganz ohne Anstrengung - naja nicht ganz: Querci musste sich ziemlich anstrengen.

Fotoschau 8 - dies und das

Diese Fotoschau steht unter keinem bestimmten Motto. Es sind einfach verschiedene Fotos von irgendwo und irgendwann.

Zebrakuh Wir haben eine neue Art entdeckt! - Die Zebrakuh.

Hausbau in Neuseeland Neuseelaender kennen in der Regel keine Keller. Ist das Gelaende also steil, schaut das Gebaeude dann folglich so aus.

 Zugkreisverkehr Das ist dasVerkehrszeichen, das auf den Kreisverkehr mit dem Zug quer durch vorbereitet, von dem ich bereits berichtet habe.

 Schnecke Und hier gleich das Verkehrszeichen, das auf Schnecken aufmerksam macht.

Kea Darf ich vorstellen: ein Kea - der einzige den wir in freier Natur gesehen haben. Heute waren wir noch in einem Zoo und da haben wir dann noch ein paar gesehen.

Sunset Christchurch Sonnenuntergang von einem Berg bei Christchurch - man wird’s kaum glauben, aber dies war der einzig rote Sonnenuntergang den wir in unserer Zeit in Neuseeland erlebt haben.

Was ist das? Begegnung der etwas anderen Art auf einer unserer Wanderungen.

YHA Okarito Hier die bereits von Gabi beschriebene Jugendherberge in Okarito (daneben unser Querci).

Flugfeld Okarito Auf dieses Schild trifft man, wenn man zum Strand will. Also Achtung vor den Flugzeugen! (wir haben keine einziges gesehen).

Old Church Das ist der Old Church Backpacker, der frueher einmal eine echte Kirche war. Das Gebaeude wurde mit dem LKW 18km weit transportiert. Dazu wurden sogar Strassenlaternen versetzt.

Akaroa Maler Karin Da ich ja sonst so selten auf Fotos bin, dachte ich mir, ich lasse mich halt malen - eine originelle Statue von einem Maler (den Namen des Malers haben wir uns immer noch nicht gemerkt).

Countdown

Ja, das ist der Vorteil von Zivilisation, dass hier Internet in einer Form zur Verfuegung steht, die haeufigeres Schreiben ermoeglicht. Ich kann’s ja auch hier erwaehnen statt im Unterkunft-Highlight-Beitrag: Unsiger derzeitiger Backpacker hat das guenstigste Internet, das wir je hatten, naemlich $ 3/Stunde (der haeufigste Preis war $ 6/Stunde, abrufbar in 20 Minuten-Haeppchen mittels 2 $-Muenzeinwurf, manchmal auch in 10 Minuten-Haeppchen mit 1 $-Muenzen), und vor allem, die Abrechnung erfolgt, so wie im “Internet-Cafe” in Arthur’s Pass, nach dem Honesty-Prinzip. Sehr angenehm - wenn ein Rechner frei ist, ‘mal kurz (oder auch laenger) reinschauen koennen, mir merken, wie viel Zeit ich online war, und ihm morgen in der Frueh vermutlich 10 $ in die Hand druecken. Nicht dieses laestige Biepen 1 Minute vor Ablauf der Zeit, oder schlimmer noch, kein Biepen und der staendige Kontrollblick auf die Uhr.

Ich habe heute in der Frueh bereits meinen grossen Rucksack gepackt: Nicht vollgestopft, aber sau-schwer. Ein paar Steine halt … Ausserdem ist ein Riesen-Karton gepackt, in den Karin und ich unsere Schlafsaecke und wenig leichtes Zeugs gepackt haben: Wie erwaehnt, wir haben doch ein wenig eingekauft, und so lief das Packen doch ein wenig entspannter. Kostet uns vermutlich um die 70 $ der Spass, aber darauf kommt’s ja wirklich nicht an, dafuer, dass wir unsere Handgepaecks-Rucksaecke nicht so anfuellen muessen.

Heute wollen wir ins Willowbank Wildlife Reserve, wo wir hoffentlich noch ein paar Kiwis sehen werden, das liegt ziemlich in der Naehe des Flughafens, wir hoffen, dass wir unsere grossen Rucksaecke heute schon einchecken koennen, dann braeuchten wir erstens morgen nicht so zeitig zum Flughafen fahren und muessen unsere Rucksaecke zweitens nicht oeffentlich hinausschleppen. Heute haben wir ja noch bis 17 Uhr unseren Querci. Und los werden wir unsere Rucksaecke sicher, zur Not kommen sie in die Gepaecksaufbewahrung am Flughafen.

Und morgen, morgen geht der Flieger um 18:irgendwas, da geben wir in der Frueh noch unser Monster-Paket auf, und dann wird’s vermutlich noch ein Stadtbummel, auch und vor allem durch’s Art Centre, wo es noch einige sehr huebsche Shops gibt (aehm …), und moeglicherweise ziemlich wahrscheinlich schupfen wir uns noch in den Botanischen Garten, denn der von Christchurch fehlt uns noch. Und vor allem fehlen Karin noch Fotos von Farnrollen, sie hat, glaube ich, erst 127 davon ;-)

Noch 32,5 Stunden …